Iolit

1813 erhielt er seinen Namen nach dem französischen Mineralogen P.L.A. Cordier. Dieser hatte früher (1809) das Mineral wegen seiner Zwei-, in Wirklichkeit Dreifarbigkeit (Dichroismus), Dichroit genannt. Schließlich kam ein Dritter Name in Umlauf, der sich ausschließlich in den englischsprachigen Ländern erhalten hat, Iolith, nach dem Grieschischen "ion" = Veilchen (wegen der veilchenblauen Farbe) und "lithos" = Stein.

Die Farben

Die Farbe des Cordierits reicht sehr nahe an die des blauen Safirs heran, ist aber nicht so leuchtend blau.

Vorkommen des Iolit

Die wichtigsten Vorkommen liegen in Sri Lanka (Ceylon), in Oberbirma, in Indien im Bezirk Madras, in Kanada, in den USA, in Madagaskar und in Südwest-Afrika. Es existiert auch Cordierit-Katzenauge. Es stammt vermutlich aus Indien und ist 1977 bekannt geworden.

Gemmologie
Chemische Zusammensetzung:
ein Magnesium-Aluminiumsilikat, Mg2 Al3 (AlSi5 O18)
Mohs -Härte:
7 bis 7,5
Dichte:
2,58/66; meistens 2,60
Lichtbrechung:
1,542 - 1,578
Doppelbrechung:
- 0,008 bis  - 0,012
Pleochroismus:
sehr stark: gelb, dunkel-blauviolett, blaßblau

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