Rauchquarz

Das Bild zeigt einen Rauchquarz mir einem einsetzten Topas Der Name deutet auf die rauchbraune, manchmal auch rauchgraue Farbe hin. Eine alte Benennung für besonders dunklen bis fast schwärzlichen Rauchquarz ist "Morion" vom griechischen "moroeis" = dunkel. Sie leitet sich vom lateinischen "mormorion" ab, worunter Plinius (23 bis 79 n.Chr.) ein tiefschwarzer, durchscheinender Stein verstanden wird. Die Bezeichnung "Rauch-Topas“ ist nicht richtig.

Vorkommen des Rauchquarz

Die Vorkommen des Rauchquarzes liegen in den Schweizer Alpen, in Spanien, Brasilien (Goias), Madagaskar, Zimbabwe (Rhodesien) und in Russland, hier besonders in Schitomir, nicht allzu weit von Kiew in der Ukraine.

Gemmologie
Der Rauchquarz gehört zur Gruppe der "Quarze", welche, abgesehen von kleinen Gehalten anderer Stoffe, aus Siliciumdioxid, auch Kieselsäure genannt, SiO2, bestehen. Weitere Varietäten sind: Bergkristall, Citrin, Amethyst, Rosenquarz, Quarzkatzenauge, Chalzedon, Karneol, Onyx, Moosachat, Dendritenachat, Chrysopras, Heliotrop, Achat, Feuer-Achat, Chalcedon-Rose.

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