Spinell
Der Name könnte vom lateinischen "spina" = Spitze herrühren, da der Spinell meistens als Oktaeder kristallisiert und dieses 6 Spitzen hat; oder vom griechischen = Funke.
In der Mineralogie versteht man unter Spinell eine ganze Gruppe ähnlicher Mineralien. Er wird nicht besonders häufig zu Schmuck verarbeitet, da er in den wirkungsvollen Farben (durchsichtig rot und blau) verhältnismäßig selten vorkommt.
Die Farben
Den Spinell gibt es in fast allen Farben. Die Beliebteste ist ein dem Rubin ähnliches Rot
- Rubicell: Alter Name für gelblich, orange oder bräunliche Varietäten
- Balas-Spinell: (Fälschlich Balas-Rubin genannt) blaßrote Varietät
- Pleonast: (Synonym: Ceylanit oder Ceylonit) schwarzer Spinell
- Hercynit: Eisenhaltiger dunkelgrüner bis schwarzer Spinell
- Gahnit: (Synonym: Zinkspinell) grüner Spinell
- Gahnospinell: Zinkhaltiger, blauer Spinell
- Pictotit: (Synonym: Chromspinell) Bräunlicher, dunkelgrüner oder schwärzlicher Spinell
Vorkommen des Spinells
Die Vorkommen dieser verschiedenfarbigen Spinelle sind im Gebiet von Mogok in Oberbirma und auch in Ceylon (Sri Lanka) bei Ratnapura.
Über den Spinell
Erst vor 150 Jahren wurde Spinell als selbstständiges Mineral erkannt, vorher zu den Rubinen gezählt. Einige bekannte, früher als Rubin angesprochene Edelsteine sind tatsächlich Spinelle, z. B. der "black Prince`s Ruby" in der englischen Krone wie auch der 361 ct schwere "Timur Ruby" in einer Halskette der englischen Kronjuwelen.
Schmuckstücke mit dem Edelstein Spinell anzeigen
- Chemische Zusammensetzung:
- MgAl2O4 Magnesium-Aluminat
- Mohs -Härte:
- 8
- Dichte:
- 3,54 - 3,63
- Lichtbrechung:
- 1,712 - 1,762
- Doppelbrechung:
- keine
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